Lanzarote – Vulkaninsel im Atlantik

  • Rot und stachelig
    Die typischen roten Kakteen finden sich auch an den Hotelanlagen.
  • Marina Rubicon
    Holzstege führen über die Wasserflächen des modernen Hafens von Playa Blanca, Marina Rubicon.
  • Castillo de San Gabriel
    Das bekannte Kastell von Arrecife steht auf einer vorgelagerten Insel, bewehrt von Kanonen.
  • Arecifes Promenade
    Lanzarotes Hauptstadt ist keine herausragend sehenswerte Stadt. Aber die Promenade, hier vom Castillo de San Jose aus gesehen, ist einen Besuch wert.
  • Hochland-Bodega
    Bodegas sind ein populäres Ausflugsziel im Naturschutzgebiet La Geria.
  • Heißer Wein
    Im scheinbar so kargen Kulturland von La Geria wächst tatsächlich Wein.
  • Weinwälle
    DIe Mauern aus Lavagestein schützen die zarten Weinreben vor Winderosion.
  • Fundación César Manrique
    Das ehemalige Wohnhaus vom bekanntesten Einwohner Lanzarotes, César Manrique, beherbergt heute die private Stiftung des Künstlers und Architekten.
  • Natur und Architektur
    Wie kaum ein anderer schaffte es César Manrique Natur und Architektur harmonisch zu vereinen.
  • Manriques Garten
    Immer wieder locken Beete die Fundación César Manrique auf.
  • Feuerteufel
    Der Feuerteufel scheint sich bei den Feuerbergen im Nationalpark Timanfaya wohl zu fühlen.
  • Feuerberge
    Die schmale Straße schlängelt sich durch den Nationalpark Timanfaya.
  • Selfmade-Grill
    Ein Erdloch mit kleiner Steinmauer, etwas Reisig, und fertig ist der Grill.
  • Timanfaya
    Der Nationalpark Timanfaya in seiner ganzen Farbenpracht.
  • Die Karawane zieht weiter
    .. der Sultan hat Durst.
  • Salinas de Janubio
    Ca. 2.000 Tonnen vom weißen Gold werden pro Jahr hier in den Salinas de Janubio noch gefördert.
  • Kakteen-Churros
    Mich erinnern diese Kakteen an eine spanische Süßspezialität, Churros. Reinbeißen wird nicht empfohlen.
  • Jardin de Cactus
    Kakteenparadies im Norden Lanzarotes.
  • Machos
    Ob hier eine Frau schon mal näher nachgeschaut hat?
  • Hinauf
    Auf dem buchstäblichen Höhepunkt des Kakteengartens im Norden Lanzarotes steht eine hübsche Windmühle.
  • Weiße Windmühle
    Wie die meisten Gebäude auf Lanzarote ist auch diese Windmühle weiß getüncht.
  • Kaktusreihe
    Kaktus an Kaktus.
  • Jameos del Agua
    Die begehbare Höhle Jameos del Agua ist eine der Hauptattraktionen Lanzarotes.
  • Traumvilla
    Wer würde hier nicht gerne residieren, in den Jameos del Agua?
  • Haría
    Der Rathausplatz von Haría zählt zu den schönsten Fleckchen der Stadt.
  • Einsamkeit
    La Geria, bekannt geworden durch seinen außergewöhnlichen Trockenfeldbau, zieht eine Menge Weinliebhaber in seine Bodegas. Denn das, was in den halbkreisförmig ummauerten Trichtern angebaut wird, ist tatsächlich Wein.
  • San Roque
    Die Pfarrkirche San Roque ist einen Besuch wert.
  • Legendäre Kirche
    Die Madonnenfigur soll der Legende nach einst die Bewohner des Dorfes vor Lavaströmen bewahrt haben.
  • Zauberwelt
    Lanzarotes Westküste rund um Los Hervideros ist eine fantastische Welt mit ungebändigter Natur.
  • Wasser vs. Erde
    Zwei Elemente kämpfen um die Vorherrschaft. Die Erde scheint zu gewinnen, denn die scharfkantigen Felsen sind nicht alle ausgewaschen.

Lanzarote ist einer der sieben großen kanarischen Inseln. Sie ist trotz ihrer kargen, vulkanisch geprägten Landschaft eines der klassischen Touristenziele der Deutschen.

„Klassischer deutscher Tourismus“? Am Strand liegen, im Pool baden, Buffet plündern, Hotelpersonal zusammenstauchen. Das ist ja genau das, wovon ich immer geträumt hatte, damals als Backpacker (*hust*).

Nun, Zeiten und Gewohnheiten ändern sich. Wenn die Tagesmutter Urlaub hat und man keine andere Betreuungsmöglichkeit hat, dann nimmt man Urlaub, fliegt in den Süden, liegt am Strand, badet im Pool, plündert das Buffet …

Wir wollten also zu viert (mit zwei kleinen Jungs) Ferien machen. Nur wohin? Es sollte Ende April warm und das Meer in der Nähe sein. Aber vor allem: den Kindern sollte es nicht langweilig werden. Unseren ersten Gedanken, Teneriffa, verdrängten wir nach den positiven Berichten eines Arbeitskollegen, der (ebenfalls mit Familie) auf Lanzarote war.

2-Zimmer-Appartment mit Halbpension direkt am Pool: unser erster Versuch, in der Welt des Pauschaltourismus einzutauchen. Die Wahl viel auf das Iberostar Papagayo in Playa Blanca im Südwesten der Insel. Ich bevorzugte die Nähe zu den landschaftlichen Höhepunkten wie den Nationalpark Timanfaya, Los Hervideros und El Golfo. Die Bilder der spektakulären, zackigen Felsküste waren äußerst vielversprechend.

Natürlich kommt es nie so wie man es sich vorher ausmalt. Die Kinder wollten Strand, wir wollten was von der Insel sehen. Aber wir haben einen Kompromiss gefunden, mit dem alle gut leben konnten. Mit dem Mietauto waren wir mobil und ich konnte mich an zwei Abenden abseilen und die Küste fotografieren.

Unsere Highlights waren:

  • Busfahrt durch den vulkanischen Nationalpark Timanfaya mit heißer und explosiver Demonstration
  • Fundación César Manrique: ehemaliges Wohnhaus des Künstlers, Architekten und „Mister Lanzarote“ César Manrique
  • Jameos del Agua: von Manrique gestaltete Kulturstätte, die in eine Lavaröhre hineingebaut ist
  • Jardín de Cactus: Großer Garten mit 10.000 Kakteen. Ebenfalls von Manrique angelegt.
  • La Geria: Naturschutzgebiet im Inselinneren, das durch den Trockenfeldbau Weinanbau ermöglicht.
  • Teguise: Ehemalige Inselhauptstadt mit ursprünglichem Charme.
  • Zerklüftete Küste mit schwarzem Lavasand bei Los Hervideros
  • Vier (in Worten: 4) Spielplätze an einem Tag (!!!)

Hier ein paar Impressionen vom warmen, aber windigen Lanzarote.

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