Frankfurt: Architektonische Kontraste einer modernen Stadt

  • In der Klemme
    Telebrennweiten schaffen Enge. Hier ist das Gebäude förmlich eingequescht.
  • Gerade vs. oval
    Die geraden Rolltreppen schneiden durch das ovale Atrium der Skyline Plaza.
  • Nah und weit
    Das höchste Gebäude Frankfurts, der Europaturm, wirkt in dieser Ansicht neben dem Messeturm winzig.
  • Kirchlich gegen weltlich
    Ein Bild mit Symbolik. Die Matthäuskirche versteckt sich inmitten der sie umgebenen Wolkenkratzer der Finanzmetropole.
  • Glas vs. Stein
    Hier treffen zwei völlig verschiedene Fassaden aufeinander.
  • Glitzerwelt und Gründerzeit
    Die gut erhaltenen und renovierten Gründerzeitgebäude kontrastieren mit den glitzernden Wolkenkratzern der Finanzwelt.
  • Übermacht
    Vor den Türmen der Deutschen Bank wirken die Funktionsbauten aus den 60ern winzig.
  • Gegensatz
    Zwei Epochen, zwei Gebäude, zwei Fassaden. Ein Gegensatz.
  • Fortschritt
    Gutenberg steht auch für den Fortschritt. Insofern ist der Kontrast hier gar nicht so groß.
  • Liebfrauenkirche
    Vor der Fassade des monströsen Jumeirah Hotels steht die gotische Liebfrauenkirche.
  • Schnitt
    Die Flachdächer der Wohngebäude schneiden sich förmlich durch die Hülle des Westhafen Tower.
  • Schiller
    Schiller vor dem Main Tower. Er hätte sicher etwas über die heutige Finanzwelt zu schreiben.
  • Macht
    Fast jeder Wolkenkratzer ist auch eine Machtdemonstration. Auch hier wird sie deutlich.
  • Alte Pracht, neue Macht
    Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Unvorstellbar, aber so ist es im Palais Quartier.
  • Dem Wahren Schönen Guten
    Dem Wahren Schönen Guten wurde es nicht leicht gemacht. Es ist von mächtigen Wolkenkratzern umgeben.
  • Gallusanlage
    In der Gallusanlage knubbelt es sich. Kein Wunder, dass dort auch viele architektonische Kontraste finden.
  • Wildwuchs
    Der Main Tower wächst aus dem Dach der Alten Oper.

Das heutige Frankfurt ist von architektonischen Kontrasten geprägt. Diese Kontraste sind allgegenwärtig und reichen räumlich von sehr groß bis klein. Der Altstadt steht das Finanzviertel gegenüber, im Westend und der Gallusanlage liegen Gründerzeitgebäude dicht neben den Wolkenkratzern und auch innerhalb eines einzelnen Gebäudes oder Gebäudeteils finden sich Gegensätze.

Verlassen wir kurz Frankfurt. In der Welt gibt kaum Städte, die von Grund auf neu geplant und gebaut
wurden. Als Ausnahmen fallen mir nur Brasília und Le Havre ein. In Deutschland kenne ich jedenfalls keine.

Das hat zur Folge, dass Bauwerke zwangsläufig aus verschiedenen Stilen nebeneinander existieren. Auch wenn einige vergangene Epochen später wieder aufgegriffen (Neorenaissance, Neogotik) und alte Moden erneuert wurde, so sind doch die Unterschiede mehr als deutlich. Unterschiede führen zu Kontrasten.

Architektonische Kontraste können eine Stadt beleben, aber auch belasten, wirken harmonisch oder deplatziert. Zu baulichen Kontrasten kommen fotografische hinzu:

  • gegensätzliche Baumaterialien (Stein, Beton, Glas, Stahl)
  • Formenkontrast (rund, gerade)
  • alt/neu
  • hell/dunkel
  • warm/kalt

Frankfurt hat als sehr moderne, aber auch historisch bedeutende Stadt (man denke an die Paulskirche) besonders interessante alt/neu-Kontraste zu bieten. Diese Galerie stellt einige davon vor.

Weitere Artikel der Serie „Frankfurts moderne Architektur„:

  • Reisebericht: ausführliches Tagebuch mit Statistiken zu Wegstrecken, Auslösungen, benutzten Objektiven, Brennweiten etc.
  • Schwarzweiß: Ergebnisse meiner ersten S/W-Konvertierungen überhaupt
  • Fassaden: Glitzerfassaden, Fensterreihen und ein Wurmloch

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