Architektur der Gegensätze am Rhein: Kölntraste

  • Sakral gegen weltlich
    Die Klosterkirche St. Heribert in Deutz geht vor dem wuchtigen Lanxess Tower etwas unter.
  • Zu Ross und in der Luft
    Kaiser Wilhelm I. sitzt auf seinem Pferd vor dem Wolkenkratzer Triangle, in dem die Europäische Agentur für Flugsicherheit sitzt.
  • Beige vs. grau
    Um die alte Fassade des Gebäudes am Hansaring liegt ein neuer Glasvorhang.
  • Kran und Kranhaus
    Der Verladekran im Kölner Rheinauhafen steht für die Vergangenheit dieses Ortes, während das moderne Kranhaus in Hintergrund Gegenwart und Zukunft zeigt.
  • Edelstahl und Backstein
    Der Backstein des alten Hafenamtes braucht sich nicht hinter den stählernen Lüftungsröhren der Tiefgarage zu verstecken.
  • Die zwei Türme
    Mordor und Isengart? Nein, Schokoladenmuseum und Kölnturm.
  • Kölner Türme
    Neben des Spitzen des Doms sind hier auch die Kirche Groß St. Martin und der Kölnturm zu sehen.
  • Spitze neben Spitze
    St. Mariä Himmelfahrts Kirchturmspitze reicht zwar nicht an die des Colonius heran, ist aber allemal schöner.
  • Romanik vs. Neuzeit
    Die Türme der romanischen Basilika St. Kunibert nehmen den modernen Ringtum in die Mangel.
  • Groß und klein
    Der Kölner Dom ist nebem dem Triangle-Hochhaus zur Spielzeugkirche geschrumpft.
  • Glas und Stein
    Der Auferstehungskirche an der Jülicher Straße in Köln wurde eine Glassfassade verpasst.
  • Kraft- und Kranhaus
    Zwischen Kontor 19 und dem gläsernen Kranhaus liegt das alte Krafthaus, das heute eine Agentur bezogen hat.
  • Mittelalter und modern
    Die rhythmisch gegliederte Ziegellochfassade des Baufeld 21 hält sich neben dem mittelalterlichen Bayenturm angenehm zurück.
  • Bögen unter Graden
    Die markanten Strebebögen der Hohenzollernbrücke und der Lanxess-Arena im Hintergrund stehen im Kontrast zu den hoch aufschießenden Graden des Triangle-Hochhauses.

Eine Großstadt bietet immer Kontraste, insbesondere architektonische. Kirchturm gegen Fernsehturm, Fachwerk gegen Jugendstil, aber auch Stahl gegen Glas, rund gegen gerade und alt gegen neu. Ich zeige einige skurille, unglückliche und harmonische Gegensätze der rheinischen Metropole: die Kölntraste.

In einer Stadt wie Köln, die im 2. Weltkrieg in großen Teilen zerstört wurde, fällt es leicht, architektonische Spannungen auszumachen. Das sind der Dom, die alten romanischen Kirchen, Bausünden aus den 60ern und topmoderne Bürohochhäuser. Schwieriger wird es, die Gegensätze zur Hauptaussage der Bildern zu machen und den „Rest“ auszublenden.

Die Idee zu diesem Thema hatte ich im Zug auf der Hohenzollernbrücke über dem Rhein, als ich die Kirche Alt-St. Heribert vor dem modernisierten Lanxess-Tower sah. Weitere Motive ergaben sich durch Recherche im Netz, aber auch rein zufällig.

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